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Lernen Sie die Forscherin kennen

Konferenz-Präsentationen

Katalin Bársony:Die Rolle der traditionellen Massenmedien bei der Bildung und Beseitigung von ethnischen Stereotypen

Im Kampf: die amerikanische Bürgerrechtsbewegung und die europäische Roma-Rechtskrise- Central European University Budapest, 7-8 December 2015 – Konferenzvortrag. Im Gegensatz zu den dominierenden traditionellen Medien ermöglichen die digitale Medien neue soziale Ansätze gegenüber den von den Massenmedien etablierten Mustern. Der Vortrag betont das Potenzial der Konvergenz von traditionellen Massenmedien und digitalen Medien im Zusammenhang mit der Vertretung von Minderheiten. Das Phänomen des „Second Screens” bedeutet, dass die Zeit, die vor dem Fernseher verbracht wird, zunehmend als Parallelnutzung von TV und Second Screens von digitalen Geräten betrachtet werden soll. Dies bietet die Möglichkeit, die Narrativen der Massenmedien via soziale Medien sofort abzureagieren. Die zunehmende Sichtbarkeit von Minderheitenmeinungen, die der Mehrheitsmeinung zuwiderlaufen, stellt eine ernsthafte Herausforderung für die bestehenden Machtstrukturen dar.

 

Eröffnung der UNESCO Global Alliance Media und Gender Conference. Bangkok, Thailand, 4. Dezember 2013.

Unsere Stiftung wurde eingeladen, am ersten internationalen UNESCO-Forum zu Medien und Gender teilzunehmen. Die Veranstalgunt fand 2-4. Dezember 2013 in Bangkok statt, um die Etablierung der Globalen Allianz zu Medien und Gender zu feiern. Unsere Kollegin Galya Stoyanova hielt einen Vortrag über die Arbeit der Stiftung, mit besonderem Fokus auf das BUVERO-Camp zur Ausbildung von Roma-Frauen im Journalismus, die Kampagne „Ich bin eine Roma-Frau” und die Bedeutung der Vertretung von Roma-Frauen in den Medien. Die Präsentation der Romedia Stiftung zum Thema „Geschlecht, Medien und Identität” war der einzige Vortrag über Roma-Frauen, und wurde mit großem Interesse empfangen.

 

Katalin Bársony: Seelenverwandte – Kulturelle Praktiken der australischen Ureinwohner under der Europäische Roma Gesellschaft, Universität von Melbourne
Melbourne, Australien. 8. Oktober 2013 – öffentliche Vorlesung.

In ihrem öffentlichen Vortrag untersuchte Katalin Bársony die Gemeinsamkeiten zwischen den australischen Aborigines und den ungarischen Roma, die sie nach einer Begegnung und einem Interview mit dem Aborigine-Opernstar Deborah Cheetham in Budapest zu entdecken begann. Trotz ihrer unterschiedlichen Geschichten haben die beiden ethnischen Gruppen ähnliche Erfahrungen mit sozialer Ausgrenzung und kultureller Unterdrückung in ihren Heimatländern gemacht, und aus der Untersuchung der Emanzipationsbemühungen der jeweils anderen Gruppe können sie wichtige Schlussfolgerungen machen. Katalin Bársony besuchte die Universität von Melbourne 2013 in Rahmen des Miegunyah Distinguished Visiting Fellow Programms.

 

Bársony, János, und Ágnes Daróczi, Hrsg. Pharrajimos, The Fate of the Roma under Nazism. Budapest: L’Harmattan, 2004. http://www.harmattan.hu/konyv_145.html „Diese Nischensammlung von Dokumenten und Studien beschreibt das Leiden der Roma während des Zweiten Weltkriegs. Der Band entstand als „Nebenprodukt” der temporären Roma-Ausstellung im Holocaust-Museum und Dokumentationszentrum, das in der Synagoge in der Páva-Straße eingerichtet wurde. Während seiner jahrzehntelangen Forschungstätigkeit hat János Bársony Bände mit Literatur in verschiedenen Sprachen zur bildlichen Dokumentation herangezogen. Bei der Zusammenstellung dieses Bandes wollten die Herausgeber ein umfassendes Bild über den tragischen Jahren der Roma-Geschichte vermitteln, so ist es besonders wichtig ist, dass das Buch neben wissenschaftlichen Aufsätzen auch lebendige Erinnerungen enthält.” (LHarmattan)